Manchmal muss man rennen. Ob zum Bus, zum Zug oder einfach, weil man gejagt wird. Von was auch immer. Man kann aber auch durch sein Leben rennen und irgendwann feststellen, dass einen jeder rastlose Schritt immer weiter in die Nähe seines Grabes gebracht hat. Das Grab muss jedoch kein trauriger Endpunkt, kein Ort der Verwesung sein, sondern kann gleichsam auch einen rettenden Schutzraum vor den Unbilden des Lebens darstellen. So jedenfalls eine mögliche und reichlich düstere Interpretation des Textes.

Run (T & M: Frank Spatzier)
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